Landtagsabgeordnete Anja Butschkau besucht Johanniter-Kindertageseinrichtung Kobbendelle

PRESSEMITTEILUNG: Die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau besuchte im Juni 2026 die Johanniter-Kindertageseinrichtung Kobbendelle in Dortmund-Kirchhörde, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Einrichtung zu machen und sich mit den Verantwortlichen über die aktuellen Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung auszutauschen.

Gemeinsam mit Tobias Gellermann, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Östliches Ruhrgebiet, sowie Einrichtungsleiterin Sabine Gand stand insbesondere die Frage im Mittelpunkt, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit Kindertageseinrichtungen ihren Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag auch künftig verlässlich erfüllen können.

Während eines Rundgangs durch die Einrichtung erhielt Anja Butschkau Einblicke in den pädagogischen Alltag und das vielfältige Angebot der Kita. Im anschließenden Gespräch wurde deutlich, dass Kindertageseinrichtungen heute weit mehr sind als Orte der Betreuung. Sie begleiten Kinder in ihrer Entwicklung, fördern Chancengerechtigkeit und sind zugleich wichtige Ansprechpartner für Familien.

„Unsere Kindertageseinrichtungen sind Orte, an denen Kinder jeden Tag Geborgenheit, Bildung und Gemeinschaft erleben. Die Anforderungen an die Einrichtungen wachsen stetig. Umso wichtiger sind engagierte Teams, verlässliche Strukturen und ein offener Dialog mit der Politik. Nur gemeinsam können wir die Rahmenbedingungen so gestalten, dass unsere Mitarbeitenden auch künftig ihre wichtige Arbeit mit hoher Qualität leisten können“, betonte Tobias Gellermann, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Östliches Ruhrgebiet.

Anja Butschkau zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden und der pädagogischen Arbeit vor Ort.

„Der Besuch hat einmal mehr gezeigt, mit wie viel Fachlichkeit, Herzblut und Verantwortungsbewusstsein die Mitarbeitenden jeden Tag für Kinder und ihre Familien da sind. Doch gute frühkindliche Bildung braucht mehr als das Engagement der Beschäftigten. Fachkräftemangel, steigende Belastungen und eine chronisch unzureichende Finanzierung erschweren die Arbeit der Kitas erheblich.

Auf diese Herausforderungen hat die Landesregierung bislang keine überzeugenden Antworten gefunden. Auch die KiBiz-Reform wird dem nur bedingt gerecht. Dabei gerät ausgerechnet die frühkindliche Bildung immer stärker unter Druck. Wir brauchen endlich Rahmenbedingungen, die den Trägern Planungssicherheit geben, den Beschäftigten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen und den Eltern eine verlässliche Betreuung garantieren. Denn gute Kitas sind die Grundlage für Chancengleichheit und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Familien müssen sich darauf verlassen können, dass Betreuung verlässlich funktioniert und jedes Kind die bestmöglichen Startchancen erhält.“, sagte Anja Butschkau.

Zum Abschluss waren sich alle Beteiligten einig, dass der kontinuierliche Austausch zwischen Politik, Trägern und pädagogischen Fachkräften eine wichtige Grundlage dafür ist, die hohe Qualität der frühkindlichen Bildung langfristig zu sichern und den Bedürfnissen von Kindern und Familien auch in Zukunft gerecht zu werden.

Die Johanniter betreiben im Regionalverband Östliches Ruhrgebiet insgesamt elf Kindertageseinrichtungen. Unterstützt werden die Teams dabei durch eine leistungsfähige Verwaltungs- und Managementstruktur, die den Einrichtungen den notwendigen organisatorischen Rückhalt bietet. Gleichzeitig stehen auch die Johanniter – wie viele andere Träger – vor der Aufgabe, auf steigende Anforderungen und personelle Herausforderungen flexibel zu reagieren. Den Kitas fehlt dabei die notwendige Planungssicherheit.

Fotografin: Elena Tholema; Bildunterschrift: Von links Anja Butschkau MdL NRW, Sabine Gand (Einrichtungsleitung Johanniter Kindertageseinrichtung Kobbendelle) und Tobias Gellermann (Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., Regionalverband Östliches Ruhrgebiet)

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