Am Clarenberg in Hörde gab es zuletzt massive Missstände: monatelange Heizungsausfälle, viel zu hohe Heizkosten, Duschverbote wegen Legionellen, Vermüllung, Rattenbefall, defekte Aufzüge und eine unzureichende Kommunikation zwischen der Vermieterin LEG und den Mieter*innen.
Mein Protestbrief zeigte Wirkung. Die LEG lud mich gemeinsam mit Mieter*innen, und Vertretern des Mietervereins Dortmund und der Jüdischen Gemeinde Dortmund als Träger des Beratungs- und Begegnungszentrum „Mittendrin in Hörde“ zu einem Austausch ein.
Das Ergebnis: Wir sind auf einem guten Weg. Die LEG hat bereits die meisten Mängel behoben. Nur noch sechs Wohnungen waren heute Morgen noch von dem Heizungsausfall betroffen. Heute Abend sollen sie wieder im Warmen sitzen. Bei allen anderen Themen arbeitet die LEG an Lösungen. Auch wird die LEG die Heizkostenabrechnungen überprüfen und zugunsten der Mieter neu berechnen.
Es war ein sehr offenes und konstruktives Gespräch und auch ich habe ein paar Hausaufgaben in Bezug auf das öffentliche Umfeld mitgenommen.
Das alles zeigt mir, dass Dialog wirkt. Ich hoffe, dass die Situation sich für die Mieter*innen am Clarenberg schnell verbessert. Daran bleibe ich dran!

