Bürger- und Informationsveranstaltung zu Bergschäden in Persebeck stößt auf großes Interesse

PRESSEMITTEILUNG: Rund 80 Menschen folgten am Donnerstag der Einladung zur Bürger- und Informationsveranstaltung zum Thema Bergschäden in Persebeck in der AWO-Begegnungsstätte. Das große Interesse und die rege Beteiligung machten deutlich, wie sehr die Ereignisse rund um die Tagesbrüche im Februar 2024 die Menschen vor Ort weiterhin bewegen.

Eingeladen hatten die Landtagsabgeordnete Anja Butschkau, SPD sowie die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hombruch. In ihrer Begrüßung betonte Butschkau die Bedeutung von Transparenz, Aufklärung und direktem Austausch. Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, Fakten zu vermitteln, Zuständigkeiten zu klären und den Bürgerinnen und Bürgern Orientierung zu geben.

Hintergrund der Veranstaltung sind kleinflächige Tagesbrüche im Bereich der Straße Drei Schepps im Februar 2024. Diese hatten bei vielen Anwohnerinnen und Anwohnern Fragen und Sorgen ausgelöst, insbesondere zur Sicherheit ihrer Häuser und zu möglichen Risiken durch den Altbergbau unter Persebeck und Kruckel.

Fachkundige Einblicke lieferten die eingeladenen Experten. Jan Malte Senger von der Bezirksregierung Arnsberg erläuterte die Hintergründe des Altbergbaus in Persebeck und Kruckel sowie mögliche Gefahren im Untergrund. Rolf Sommer von der Keller Grundbau GmbH erklärte anschaulich, wie Bergschäden erkannt, bewertet und technisch gesichert werden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum, etwa zur konkreten Gefährdungslage, zu Vorsorgemaßnahmen und zum Verhalten im Schadensfall, konnten im direkten Austausch mit den Fachleuten umfassend beantwortet werden. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und individuelle Anliegen zu schildern.

„Die große Resonanz zeigt, wie wichtig solche Informationsangebote sind“, resümierte Butschkau im Anschluss. „Es ist uns ein zentrales Anliegen, die Menschen vor Ort mit ihren Sorgen ernst zu nehmen und ihnen verlässliche Informationen an die Hand zu geben.“ Auch Michael Twardon zog ein positives Fazit. Der offene Austausch zwischen Bürgerschaft, Fachleuten und Politik sei ein wichtiger Schritt, um Vertrauen zu stärken und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die Veranstalter kündigten an, das Thema weiterhin eng zu begleiten und bei Bedarf weitere Informationsangebote zu schaffen.

Auf dem Foto (v.l.n.r.): Sebastian Aust, Dagmar Kurth (beide SPD-Fraktion Hombruch), Jan Malte Senger (Bezirksregierung Arnsberg), Anja Butschkau (Landtagsabgeordnete), Michael Twardon (Vorsitzender SPD-Fraktion Hombruch), Rolf Sommer (Keller Grundbau GmbH) und Volker Schultebraucks (Bezirksbürgermeister)

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